Mittwoch, 4. März 2026
Hier bin ich investiert
und langfristig bullisch
Liebe Leserin, lieber Leser,

die industrielle Infrastruktur der USA ist zu einem strategischen Kernthema geworden. Über Jahrzehnte wurden Produktionskapazitäten ins Ausland verlagert, ganze Wertschöpfungsketten sind heute noch stark von Asien abhängig.

Inzwischen verfolgen die USA jedoch klar das Ziel, industrielle Schlüsselbereiche wieder ins eigene Land zu holen und unabhängiger vom Rest der Welt zu werden. Nearshoring (Verlagerung in befreundete Staaten) und Reshoring (Rückverlagerung) stehen für diesen Trend.

Fabriken, Halbleiterwerke, Energieanlagen, Transportnetze und Versorgungsstrukturen müssen neu aufgebaut oder modernisiert werden. Das macht industrielle Infrastruktur aus meiner Sicht zu einem langfristig relevanten und sehr interessanten Investmentthema.

Quelle: Trading Economics

Der Ausbau industrieller Infrastruktur betrifft mehrere Ebenen: Produktionskapazitäten, Energieversorgung, Stromnetze, Transportlogistik, digitale Netze sowie Rohstoffverarbeitung. Programme zur Förderung von Halbleiterproduktion, Batteriefertigung, kritischen Rohstoffen und strategischen Industrien sind Ausdruck dieser Entwicklung.

Entscheidend ist dabei weniger ein kurzfristiger politischer Impuls als vielmehr ein struktureller Trend: Die Sicherung industrieller Souveränität ist in den USA parteiübergreifend zu einem strategischen Ziel geworden.

Das ist mein Investment

Ein ETF, in den ich seit knapp 2 Jahren in meinem Zukunfts-Depot der „Rendite-Spezialisten“ bereits investiert bin, ist der Global X US Infrastructure Development ETF (WKN: A2QPB5).

Er bildet Unternehmen aus dem globalen Infrastruktur-Sektor ab und umfasst unter anderem Betreiber und Ausrüster aus den Bereichen Energie, Transport, Versorgung und Industrie. Zu den Top 10-Positionen des ETFs zählen Konzerne wie Eaton, Union Pacific, Rockwell Automation und Deere. Aktuell liege ich mit dem ETF gut 28% vorn.

Überblick Infrastruktur ETFs

Für konservative Anleger ist meiner Meinung nach ein breit gestreuter Infrastruktur ETF sinnvoller als eine sehr enge Themenwette. Der strukturelle Trend dürfte sich über Jahre erstrecken, da industrielle Kapazitäten nicht innerhalb weniger Quartale aufgebaut werden.

Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass viele dieser ETFs bereits Phasen deutlicher Kursanstiege gesehen haben, weshalb Neu-Einstiege idealerweise in Schwächephasen erfolgen sollten. Der Ausbau der industriellen Infrastruktur in den USA ist kein kurzfristiger Hype, sondern ein strategischer Langfristtrend.

Unabhängigkeit in Schlüssel-Industrien, stabile Lieferketten und Investitionen in Energie und Produktion sprechen für eine anhaltende Dynamik. Für Anleger bieten Infrastruktur- und Industrie-ETFs mit USA-Schwerpunkt einen strukturierten Zugang zu diesem Thema.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte:
Der Autor ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Kommentars in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert: Global X US Infrastructure Development ETF | Diese Position ist Bestandteil des exklusiven „Zukunft-Depots“. Die Informationen in diesem Newsletter stellen keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar.
 
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