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Rendite-Report vom 14. Februar 2026


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Gold – Dieser Player könnte in den Fokus rücken!

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

es gibt die wildesten Prognosen und Einschätzungen zum Gold-Preis. Die Bandbreite reicht von Szenarien mit kaum veränderten Kursen bis hin zu klar rückläufigen Erwartungen in den kommenden Quartalen. Meine Einschätzung ist ganz klar: Die aktuelle Konsolidierung darf sich auch etwas fortsetzen, das wäre sogar gesund, aber ich bin und bleibe für Gold klar bullisch eingestellt. Und davon sollte speziell der amerikanische Konzern Royal Gold profitieren.

 

Was macht Royal Gold?

 

Royal Gold ist für mich so etwas wie ein Mitverdiener im Goldgeschäft, ohne selbst eine Mine betreiben zu müssen. Statt mit Baggern und Förderanlagen Geld zu verdienen, beteiligt sich das Unternehmen an Minenprojekten und sichert sich dafür einen Anteil an dem, was später dabei herauskommt.


Dabei gibt es zwei klare Modelle:


Erstens Streams: Royal Gold bezahlt früh Geld an ein Bergbau-Unternehmen und bekommt dafür das Recht, künftig einen festgelegten Anteil an Gold oder anderen Metallen aus einer Mine zu einem vorher fixierten Preis zu kaufen.

Zweitens Royalties: 
Hier erhält Royal Gold einen vertraglich festgelegten Anteil an den Umsätzen oder an der Metallproduktion einer Mine, ohne selbst etwas kaufen zu müssen und ohne den Minenbetrieb zu führen.

 

Quelle: https://de.tradingview.com

 

Übernahme von Sandstorm Gold

 

Im Jahr 2025 hat Royal Gold einen richtig großen Schritt gemacht und Sandstorm Gold Royalties übernommen, also einen Konkurrenten, der ebenfalls mit Streams und Royalties arbeitet. Der Deal lief als Aktientausch und lag bei rund 3,5 Mrd. US-Dollar.


Damit hat Royal Gold auf einen Schlag viele zusätzliche Beteiligungen an Minenprojekten ins Haus geholt. Für mich ist das der Kern der Sache: Royal Gold wird dadurch breiter aufgestellt, weil mehr Verträge, mehr Projekte und damit auch mehr Quellen für künftige Einnahmen zusammenkommen.


Grundsätzlich gehört Royal Gold zu den großen Namen im Stream- und Royalty-Geschäft, also bei diesen Beteiligungsmodellen, bei denen man am Goldgeschäft mitverdient, ohne selbst Minen zu betreiben. Als Anleger bekommt man damit eher einen indirekten Hebel auf den Gold-Preis.


Und durch die Sandstorm-Übernahme wird das Portfolio aus meiner Sicht nicht nur größer, sondern auch stabiler verteilt. Royal Gold hat sich im Zuge der Übernahme spürbar verschuldet. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich diese Schulden innerhalb von rund 2 Jahren wieder deutlich zurückführen lassen, und genau das würde ich als den wichtigsten Prüfstein für die nächsten Quartale sehen.

 

Mein Fazit

 

Gemeinsam mit den Lesern der Rendite-Spezialisten habe ich Royal Gold erstmals im November 2025 zu 138,20 Euro gekauft. Obwohl die Aktie seitdem um rund 70% gestiegen ist, werde ich insbesondere Korrekturen gerne nutzen, um die Position weiter auszubauen. Nach meiner Erwartungshaltung muss der Gold-Preis nicht einmal durch die Decke gehen, damit sich der Wert weiter positiv entwickelt.


Solange Gold nicht nachhaltig unter 4.200 US-Dollar abrutscht, dürfte der Markt sukzessive den Bewertungsabschlag gegenüber anderen, durchaus vergleichbaren, Streaming-Unternehmen, wie Wheaton Precious oder Franco Nevada abbauen. Aufgrund des höheren Fremdkapitalanteils in der Bilanz ist Royal Gold eine spekulative, aber auch chancenreiche Investition.

 

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte:

Der Autor ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Kommentars in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert: Royal Gold | Die Informationen in diesem Newsletter stellen keine Empfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar.



Mein Tipp

 

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Herzliche Grüße und bis kommende Woche
Dein Lars

 
 

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Sitz: Würzburg – HRB 5416 · Gerichtsstand Würzburg


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